| Probleme
oder Konflikte im Schulbereich enden allzu oft mit großer
Enttäuschung der Betroffenen: Behörden und
pädagogisch geschultes Lehrpersonal erweisen sich
den Eltern und Schülern in Fachwissen (Gesetze,
Verordnungen), Rhetorik (Sprachgewandtheit, Ausdrucksform),
Finanzkraft (Gerichtsverfahren über alle Instanzen)
und souveränem bis hin zu obrigkeitsstaatlichem
Auftreten als weitaus überlegen. Ganz besonders
jene Mitbürger, deren Muttersprache eine andere
ist als deutsch, sind mehrheitlich kaum in der Lage,
ihre berechtigten Interessen alleine zu vertreten und
gesetzliche Rechte wahrzunehmen. Dasselbe gilt für
bildungsferne Bevölkerungsschichten. Anliegen und
Bitten werden allzu oft von Schule, Lehrern oder Schulaufsicht
abgewiesen, erkennbare Missstände und Ungerechtigkeiten
nicht behoben und weitere Hilfestellung nur selten gewährt.
Um die Position von Schülern
und Eltern zu stärken, wurde „Schulkritik”
(gemeinnütziger Verein, Internet-Portal, Zeitschrift)
gegründet. Dessen Konzept bewährte sich in
den letzten Monaten als starkes „Macht- und Druckmittel”
vor allem in jenen Fällen, bei denen alle vorherigen
Bemühungen vergeblich waren.
Doch auch die Lehrer(innen) selbst
sind vielfach unverständlichen Zwängen und
unnötigen Belastungen ausgesetzt. Schulkritik kümmert
sich ebenso um Verbesserungen in deren Arbeitsbereich.
Schulkritik wurde von Pädagogen mitbegründet!
Lehrer(innen) zählen – obwohl sie aus dienstlichen
Gründen nicht öffentlich auftreten können
– zu den wichtigsten Mitwirkenden und Informanten,
was ganz erheblich zur Qualitätserhöhung von
Schulkritik beiträgt.
Das Konfliktmanagement von Schulen
und Schulaufsicht entspricht den Grundeinstellungen
und Arbeitsweisen der dort arbeitenden Bediensteten
– und diese sind sehr unterschiedlich! Nicht bei
allen ist der starke Druck von Schulkritik erforderlich.
Vermutlich dürfte in den meisten Fällen ein
Dialog auf gleicher (!) Ebene eher noch als eine streitige
Auseinandersetzung zu befriedigenden Ergebnissen führen.
Hierzu gibt es viele Hinweise und mehrere Beispiele.
Schulkritik will den Betroffenen
helfen, ihre Interessen im Schul- und Bildungsbereich
selbstbewusst wahrzunehmen. Bei Problemen und Konflikten
soll zunächst die Möglichkeit einer Verständigung
– der „friedlichen” Auseinandersetzung
ohne Eskalation – wahrgenommen werden. Diese Aufgaben
werden im Rahmen der Arbeitsteilung künftig nicht
mehr von Schulkritik, sondern von anderen gemeinnützigen
Vereinen durchgeführt. |
Künftige
Arbeitsweise:
Bei Problemen
und Konflikten im Schulbereich werden zunächst
die Möglichkeiten einer schnellen und unbürokratischen
Lösung angestrebt, möglichst im Einvernehmen
mit der Schule oder den zuständigen Aufsichtsbehörden.
Führen
diese Bemühungen nicht zum Ziel (z. B. keine Übereinstimmung,
verhärtete Fronten, Ungerechtigkeiten, unakzeptable
Abweisung), wird Schulkritik eingeschaltet. Dessen Möglichkeiten
und Druckmittel stärken die Position betroffener
Schüler, Eltern und Lehrer.
Schulen,
Behörden und Politiker sind spätestens jetzt
gezwungen, die betreffende Angelegenheit ernst zu nehmen,
ihre Entscheidungen zu überdenken, nachvollziehbar
zu begründen und öffentlich zu rechtfertigen.
Das Bildungssystem erhält dadurch erstmals jene
Transparenz, die Verbesserungen ermöglicht.
Es zeigte
sich, daß die Kooperation mit „Schulkritik”
in vielen Fällen ausreicht, Konflikte schnell und
ohne weitere Eskalation zu beenden. Mittlerweile gibt
es zahlreiche Beispiele, dass alleine der Respekt vor
dem Konzept von Schulkritik zu einer freundlicheren,
gründlicheren und schnelleren Arbeitsweise der
Schulbehörden und Schulaufsicht führte.
Und sehr
viel mehr ist vielfach gar nicht notwendig!
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