Bildungsportal Schulkritik
 

Das Schulkritik-Portal wird derzeit überarbeitet. Wir bitten um Geduld!

Das Interesse an Schulkritik übertraf schon in den ersten Monaten sämtliche Erwartungen.

Dies erfordert einige Änderungen:

  1. Überarbeitung des Schulkritik-Portals.
  2. Das bewährte Konzept wird beibehalten, jedoch auf Grund bisheriger Erfahrungen verbessert und erweitert.
  3. Schulkritik – demnächst in allen Bundesländern.
 

Probleme oder Konflikte im Schulbereich enden allzu oft mit großer Enttäuschung der Betroffenen: Behörden und pädagogisch geschultes Lehrpersonal erweisen sich den Eltern und Schülern in Fachwissen (Gesetze, Verordnungen), Rhetorik (Sprachgewandtheit, Ausdrucksform), Finanzkraft (Gerichtsverfahren über alle Instanzen) und souveränem bis hin zu obrigkeitsstaatlichem Auftreten als weitaus überlegen. Ganz besonders jene Mitbürger, deren Muttersprache eine andere ist als deutsch, sind mehrheitlich kaum in der Lage, ihre berechtigten Interessen alleine zu vertreten und gesetzliche Rechte wahrzunehmen. Dasselbe gilt für bildungsferne Bevölkerungsschichten. Anliegen und Bitten werden allzu oft von Schule, Lehrern oder Schulaufsicht abgewiesen, erkennbare Missstände und Ungerechtigkeiten nicht behoben und weitere Hilfestellung nur selten gewährt.

Um die Position von Schülern und Eltern zu stärken, wurde „Schulkritik” (gemeinnütziger Verein, Internet-Portal, Zeitschrift) gegründet. Dessen Konzept bewährte sich in den letzten Monaten als starkes „Macht- und Druckmittel” vor allem in jenen Fällen, bei denen alle vorherigen Bemühungen vergeblich waren.

Doch auch die Lehrer(innen) selbst sind vielfach unverständlichen Zwängen und unnötigen Belastungen ausgesetzt. Schulkritik kümmert sich ebenso um Verbesserungen in deren Arbeitsbereich. Schulkritik wurde von Pädagogen mitbegründet! Lehrer(innen) zählen – obwohl sie aus dienstlichen Gründen nicht öffentlich auftreten können – zu den wichtigsten Mitwirkenden und Informanten, was ganz erheblich zur Qualitätserhöhung von Schulkritik beiträgt.

Das Konfliktmanagement von Schulen und Schulaufsicht entspricht den Grundeinstellungen und Arbeitsweisen der dort arbeitenden Bediensteten – und diese sind sehr unterschiedlich! Nicht bei allen ist der starke Druck von Schulkritik erforderlich. Vermutlich dürfte in den meisten Fällen ein Dialog auf gleicher (!) Ebene eher noch als eine streitige Auseinandersetzung zu befriedigenden Ergebnissen führen. Hierzu gibt es viele Hinweise und mehrere Beispiele.

Schulkritik will den Betroffenen helfen, ihre Interessen im Schul- und Bildungsbereich selbstbewusst wahrzunehmen. Bei Problemen und Konflikten soll zunächst die Möglichkeit einer Verständigung – der „friedlichen” Auseinandersetzung ohne Eskalation – wahrgenommen werden. Diese Aufgaben werden im Rahmen der Arbeitsteilung künftig nicht mehr von Schulkritik, sondern von anderen gemeinnützigen Vereinen durchgeführt.

Künftige Arbeitsweise:

Bei Problemen und Konflikten im Schulbereich werden zunächst die Möglichkeiten einer schnellen und unbürokratischen Lösung angestrebt, möglichst im Einvernehmen mit der Schule oder den zuständigen Aufsichtsbehörden.

Führen diese Bemühungen nicht zum Ziel (z. B. keine Übereinstimmung, verhärtete Fronten, Ungerechtigkeiten, unakzeptable Abweisung), wird Schulkritik eingeschaltet. Dessen Möglichkeiten und Druckmittel stärken die Position betroffener Schüler, Eltern und Lehrer.

Schulen, Behörden und Politiker sind spätestens jetzt gezwungen, die betreffende Angelegenheit ernst zu nehmen, ihre Entscheidungen zu überdenken, nachvollziehbar zu begründen und öffentlich zu rechtfertigen. Das Bildungssystem erhält dadurch erstmals jene Transparenz, die Verbesserungen ermöglicht.

Es zeigte sich, daß die Kooperation mit „Schulkritik” in vielen Fällen ausreicht, Konflikte schnell und ohne weitere Eskalation zu beenden. Mittlerweile gibt es zahlreiche Beispiele, dass alleine der Respekt vor dem Konzept von Schulkritik zu einer freundlicheren, gründlicheren und schnelleren Arbeitsweise der Schulbehörden und Schulaufsicht führte.

Und sehr viel mehr ist vielfach gar nicht notwendig!


 

 

Impressum

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